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Seekrankheit entsteht, wenn die Augen etwas anderes sehen als unser Gleichgewichtssinn spürt. Wenn Sie also in einem Boot sitzen und auf Gegenstände innerhalb des Bootes schauen, die fest und statisch erscheinen, aber Ihr Gleichgewichtssinn Ihnen ein stetiges Auf und ab meldet – zwei gegensätzliche Informationen die Ihr Gehirn nicht zusammenbringen kann.
Seekrankheit wird durch die folgenden Faktoren verschlimmert: Alkoholgenuss, Stress, Treibstoffgestank, Hitze und Innenohr-Infektionen. Umso schmaler das Boot ist, umso größer ist die Gefahr an Seekrankheit zu leiden, da sich kleine Boote schneller auf und ab bewegen.
Anzeichen für Seekrankheit sind: Schweißausbrüche, Schwindelgefühle, Übelkeit, Kopfschmerzen, verstärkter Speichelfluss. Erbrechen kann erreichen, dass Sie sich etwas besser fühlen, aber die Beschwerden werden nicht aufhören bis sich Ihr Innenohr and die Bootsbewegung anpasst.
Wie Sie Seekrankheit vorbeugen können
Vor der Seefahrt – Trinken Sie ausreichend, Essen Sie leicht und seien Sie ausgeruht.
Sitzplatz – Suchen Sie den am wenigsten bewegten Platz – in kleinen Booten wie dem Sea Ray von Nature Expeditions ist das hinten – dies hat aber den Nachteil nah am Motor mit seinen Abgasgerüchen zu sitzen. Ein Platz in der Mitte des Bootes kann einen Kompromiss darstellen.
Schauen Sie auf ein festes Objekt – Schauen Sie nicht auf Objekte innerhalb des Bootes die die gleiche Auf- und Ab-Bewegung wie Sie durchführen und daher dem Auge als fest erscheinen. Schauen Sie auf den Horizont, so dass Ihr Auge die Auf- und Ab-Bewegung des Bootes klar identifiziert und mit den Meldungen Ihres Innenohrs in Gleichklang bringt.
Frische Luft – vermeiden Sie die Gerüche von Motorabgasen.
Vermeiden Sie einen leeren Magen – Trinken Se ausreichend vor der Seefahrt und während der Seefahrt. Trinken Sie Wasser, Säfte oder Sportgetränke. Vermeiden Sie Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol und koffeinhaltige Getränke. Trinken Se nicht zuviel, das trüge nur zu Ihrer Übelkeit bei. Essen Se Salzkekse oder Brot, um Magenflüssigkeit aufzusaugen.
Seekrankheit kann nicht geheilt werden, aber es gibt zahlreiche Medikamente, die die Beschwerden mildern können: Bonin (meclizin), Dramamin (dimenhydrinat), Marezin (cyclizin) und Benadril (diphenhydramin).
Als Seiteneffekt von diesen Medikamenten kann Ihre Tauchfähigkeit verringert sein. Taucher sollten daher von der Medikamenten-Einnahme Abstand nehmen.
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