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Tauchen im Titikakasee

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© Dos Winkel/ Stefan Austermühle / Mundo Azul |
Ort: Titikakasee, Peru
Höhe: 3,812 m
Größte Länge: 190 Kilometer
Durchschnittliche Breite: 50 Kilometer
Gesamtoberfläche: 8,300 km 2
Größte Tiefe: 281 m
Der Titicaca ist der höchste schiffbare See der Welt. Er wird von der Landesgrenze in einen peruanischen und einen bolivianischen Teil getrennt. Der Titikakasee ist nach dem Maracaibo der zweitgrößte See Südamerikas und ist rund 8300 Quadratkilometer groß. Die Seenverengung bei Tiquina trennt ihn in zwei Wasserkörper.
Der kleinere Teil im Südosten wird in Bolivien Huinaymarca genannt und in Peru heißt er Lago Pequeño (kleiner See). Der größere Teil im Nordwesten heißt in Bolivien Chucuito und wird in Peru Lago Grande (Großer See) genannt.
Die Bedeutung des Namens Titicaca ist unbekannt und wurde verschiedentlich als Pumafelsen übersetzt. Die an einem der Seeufer gelegene Anden-Bergkette Cordillera Real besitzt einige der höchsten Andengipfel überhaupt mit mehr als 6 400 Höhenmetern.
Die größte Tiefe erreicht der Titikakasee vor der Insel Soto mit 280 Metern.
25 Gletscherflüsse münden in den Titikakasee und gleichen die hohe Verdunstungsrate des Sees aus. Es gibt aber nur einen Abfluss aus dem See. Dieser entleert nur 5 % des Seewassers während die restlichen 95 % verdunsten. Der Wasserpegel des Sees verändert sich jahreszeitlich und weist auch mehrjährige Zyklen auf. Die Regenzeit, während der der Wasserspiegel steigt, dauert von Dezember bis März.
Der Titikakasee ist leicht salzhaltig mit 5.2 bis 5.5 Teilen von 1000. Die Oberflächentemperatur am Tag liegt bei maximal 14 Grad. In 20 Metern Tiefe gibt es einen Temperatursprung auf 11 Grad Celsius.
Der Titikakasee ist sehr alt und während seiner 2 Millionen Jahre langen Geschichte ist er ursprünglich sehr viel größer gewesen.
Die Fischfauna des Titikakasees besteht aus zwei Arten der Gattung Orestias – ein sehr kleiner Fisch mit schwarzen Streifen – und einem Wels (Trichomycterus). 1939 wurden Forellen in den See eingesetzt, welche heute eine der größten Gefahren für den einheimischen Fischbestand darstellen.
Im Titikakasee gibt es 41 Inseln, von denen einige dicht besiedelt sind. Die größte Insel – die Sonneninsel (Isla del Sol) liegt in Bolivien. Rund um den Titikakasee belegen zahlreiche archäologische Fundstätten die Wichtigkeit des Sees für die Frühkulturen. Die Inkas glaubten, dass die Gründer ihrer Nation Manco Capac und Mama Ocllo von der Sonne auf die Erde geschickt wurden und aus den Tiefen des Titikakasees zur Sonneninsel aufstiegen. In der Nähe des Titikakasees auf 4 700 Metern Höhe liegt auch das höchste jemals landwirtschaftlich bearbeitete Stück Land.

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( © Stefan Austermühle / Mundo Azul) |
Wenn Sie im Titikakasee tauchen werden Sie wahrscheinlich einen der Kaira-Frösche (Gattung Telmatobius) finden. Diese bis 30 cm große Froschart lebt nur im Titikakasee und hat sich auf einzigartige Weise and die sauerstoffarmen Verhältnisse des Seewassers angepasst. Riesige Hautfalten, die wie ein Poncho um die Tiere herumflattern, sorgen für eine immense Vergrößerung der atmenden Hautoberfläche. Um mehr über die Frösche zu lernen und für Fotos – klicken Sie hier.
Mit einigem Glück finden Sie auch den nur hier lebenden Süsswasserschwamm des Titikakasees. Diese Tierart ist so unterschiedlich von seinen Verwandten im Meer, dass die Wissenschaftler ihn in eine eigene Schwammfamilie eingeordnet haben. Für mehr Information klicken Sie hier.

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( © Stefan Austermühle / Mundo Azul) |
Nature Expeditions Tauchreisen zum Titikakasee müssen speziell auf Ihre Gruppe zugeschnitten werden und beginnen aus logistischen Gründen immer in Lima. Sie lernen während dieser Zeit auch viel über die lokalen Kulturen und leben in den Häusern der Einheimischen. Klicken Sie hier, um Ihre Titikaka-Tauchreise zu organisieren.
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