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Feuchtgebiet Pantanos de Villa
 

 

Mirador

Besuchen Sie eines der weltweit wichtigsten Feuchtgebiete

Das Naturschutzgebiet Pantanos de Villa ist Teil eines weltweiten Netzwerks von für den Artenschutz wichtigen Feuchtgebieten und dient fast 200 Vogelarten als Lebensraum, Brutgebiet, zur Nahrungssuche und als Rastplatz. Eine große Anzahl von Zugvögeln nutzt die Pantanos de Villa auf ihrer Reise von Nordamerika zu den Hochgebirgsseen der Anden und des Regenwaldes als Rastplatz. Die RAMSAR-Konvention hat das Naturschutzgebiet im Jahr 1997 als international wichtiges Feuchtgebiet für den Schutz von Wasservögeln anerkannt.

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Das Naturschutzgebiet liegt innerhalb der Landeshauptstadt und ist umgeben von Strassen, Fabriken, einem Golfplatz und Wohnsiedlungen. Das Feuchtgebiet leistet einen wichtigen Beitrag zum Wasserhaushalt des Stadtgebietes und bietet Erholungsraum und Gelegenheit für die Umwelterziehung der Stadtbewohner.  


Innerhalb des Naturschutzgebietes finden sich verschiedene Lebensräume, jeder mit seiner spezifischen Artenvielfalt und Vogelgemeinschaft. Es gibt  hier 67 Pflanzenarten, die auf dem salzhaltigen Boden mit seinem reichen Gehalt an organischem Material gedeihen. 14 Fischarten leben in den Brackwasser-Kanälen und -Teichen des Schutzgebietes.

Die Fische bilden die Nahrungsgrundlage für tausende von ortsansässigen und Zugvögeln. Mehr als 178 Vogelarten wurden bisher im Naturschutzgebiet registriert, darunter 77 Zugvogelarten. Die schönsten Vogelarten sind unter anderem der Magellan-Taucher (Podiceps major), der Bindentaucher (Podilymbus podiceps), der Silberreiher (Ardea alba), der Nachtreiher (Nycticorax nycticorax), die Zimtente (Anas cyanoptera), die Bahama-Ente (Anas bahamensis), der Fischadler (Pandion haliaetus), das Teichhuhn (Gallinula chloropus), der Große Gelbschenkel (Tringa melanoleuca), und der Keilschwanz-Regenpfeifer (Charadrius vociferus).

Innerhalb des Schutzgebietes gibt es unterschiedliche Lebensräume, jeder mit seiner eigenen Artenvielfalt:

1) Riedgras und Schilfgürtel, diese Pflanzen werden noch heute von einigen Anwohnern abgeerntet um daraus Körbe oder Flechtmatten herzustellen.

2) Kanäle: Diese sind sehr wichtig, um die Teiche mit Waser zu versorgen und werden von verschiedenen Arten bewohnt und genutzt. Die Wasserkörper in den Kanälen sind von Wasserlinsen bedeckt – eine wichtige Nahrungsquelle für mehrere Tierarten.  

3) Gras-Lebensräume: Sie bedecken den größten Teil der Sandböden.  

 

Es gibt auch ein Wüstengebiet mit einigen Trockenpflanzen. Dieser Lebensraum ist folge menschlichen Einwirkens, denn die dort wachsenden Pflanzen sind die Überbleibsel eines fehlgeschlagenen forstwirtschaftlichen Projektes vor der Erklärung des Schutzgebietes. Heute wird das Gebiet von Peruaner-Trielen (Burhinus superciliaris), Rabengeiern (Coragyps atratus) und Kanincheneulen, sowie anderen Vogelarten als Brutgebiet genutzt.


 


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